Um 20:33 wurde die Feuerwehr Hasloh zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Kieler Straße Ecke Garstedter Weg alarmiert. Nach einem Auffahrunfall hat die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallstelle abgesichert.

Um 15:14 Uhr wurde die Feurewehr Hasloh zu einem Feuer alarmiert. Unklar war nur die genaue Adresse der Einsatzstelle. Laut der Leitstelle West hat ein Anrufer von der Straße ,, Großer Dorn “ eine starke Rauchentwicklung mit Flammenschlag aus einem Gebäude gesehen. Die Vermutung der Anruferin war das es sich um ein Feuer nähe der B4 handelt. Das erste Löschfahrzeug der FF Hasloh erkundete die Lage und hatte im Bereich der B4 keine Feststellung machen können. Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurde uns die Adresse des Anrufers mitgteilt so das wir diese erstmal angefahren sind um weitere Details zu bekommen. Die Anruferin zeigte uns dann von einem Zimmer aus dem 1.OG wo Sie das Feuer gesehen hat.Letztendlich handelte sich es um eine ehemalige KFZ Werkstatt in Hasloh wo auf dem Hinterhof Unrat verbrannt worden ist. Mittels 1 PA Trupp mit einem C-Rohr wurde das Feuer gelöscht und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Um 14:03 Uhr erfolgte am 22.09.2012 die Alarmierung der Feuerwehr Bönningstedt mit dem Alarmstichwort „Feuer – Brandmeldereinlauf (FEU BMA)“ zum Alten- und Pflegeheim Fasanenhof in den Dammfelder Weg nach Bönningstedt. Hierbei handelte es sich um die jährliche Hauptübung, die diesmal in Bönningstedt durchgeführt wurde.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurde eine Erkundung mittels der Laufkarten der BMA durchgeführt. Im Kellergeschoß und im Dachgeschoß war eine Rauchentwicklung erkennbar. Umgehend wurde eine Rückmeldung an die Leitstelle gegeben und aufgrund des Gefahrenpotentials weitere Kräfte aus Hasloh und Quickborn nachalarmiert. Ebenfalls wurden Rettungsdienstkräfte angefordert.

Durch die Atemschutzgeräteträger wurde die Personensuche und Brandbekämpfung eingeleitet. Durch die Bönningstedter und Hasloher Kräfte wurden insgesamt 12 verletzte Personen mit Rauchgasinhalation und leichteren Verletzungen gerettet. Im Dachgeschoß war der Rauch in eine Wohnung eingedrungen. Mittels AL 16/4 leiterten Bönningstedter Kräfte von der westlichen Seite am Balkon der betreffenden Wohnung an, um hier die Hasloher Kameraden zu unterstüzten. Hier konnte eine Person jedoch nur noch tot aufgefunden werden. Diese wurde dann mittels Drehleiter der FF Quickborn aus dem Dachgeschoß geborgen.

Die Verletzten wurden in einer eingerichteten Sammelstelle gesichtet, betreut und durch das DRK-Personal versorgt und dann weiterbefördert.

Da die Wasserversorgung im Dammfelder Weg nicht ausreichte, wurde zu einem über 300 m entfernt liegenden Bohrbrunnen durch den GW-N aus Bönningstedt und das LF 10/6 aus Hasloh eine Wasserversorgung aufgebaut.

Nachdem die Einsatzstelle gegen 15:30 Uhr von dem Rauch aus den eingesetzten Nebelmaschinen befreit war, konnte die BMA wieder zurückgestellt und das Objekt an den Betreiber übergeben werden.

Anschließend traf man sich zur Manöverkritik und einem Imbiss im Feuerwehrhaus in Bönningstedt, wo der Nachmittag im kameradschaftlichen Klönschnack ausklang.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Bönningstedt: ELW 1, TLF 16/25, HLF 20/16, LF 8 mit AL 16/4, GW-N, MTW und 40 Kräften

FF Hasloh: MZF, TLF 16/25, LF 16/12, LF 10/6 und 35 Kräfte

FF Quickborn: DL(A)K 23/12, TLF 24/50 und 6 Kräfte

DRK Ellerbek und Quickborn: 1 KTW und 5 Kräfte

Polizei: 1 FuStW und 1 Beamter